Eine Bergtour als Metapher für den Weg zum Ziel

Daran glauben oder einfach nur weitergehen?

Kennen Sie das Gefühl auf der Spitze eines Bergs zu stehen? Wissen Sie wie es sich anfühlt durchschwitzt, nach einem anstrengenden Aufstieg am Gipfel anzukommen? Ob Sie das kennen oder nicht, ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie dieses Gefühl der Freude und Genugtuung kennen, welches man empfindet, wenn man ein Ziel erreicht hat! Großartig, nicht?!


Das Bild des erklommenen Bergs ist mir heute in den Sinn gekommen, als ich darüber nachdachte, was ich Ihnen mit diesem Newsletter schenken möchte. Dieses Bild stellt eine schöne Metapher für das Streben nach Zielerreichung dar und bietet zugleich eine Möglichkeit Ihnen den Nutzen von Coaching ein Stück näher zu bringen. Als Einstieg dazu ein kurze Erzählung einer Skitour, die ich kürzlich unternommen habe.

Vom Gedanken zum ersten Schritt

Eigentlich begann das Vorhaben im Gespräch mit einem Freund. Er hatte die Idee und unterbreitete mir den Vorschlag eine gemeinsame Tour zu machen. Aus dieser Idee wurde bald ein konkreter Plan. Wir haben den Tag festgelegt und uns entsprechend vorbereitet, Wetterbericht gecheckt, Kartenmaterial besorgt und alle weiteren notwendigen Vorbereitungen getroffen. Obwohl wir noch nicht einmal den ersten Schritt getan hatten, waren wir schon irgendwie unterwegs.

Umdrehen oder weitergehen?

Die Bedingungen an diesem Tag waren perfekt. Nach den ersten 1000 Höhenmetern war ich froh über die erste längere Pause. Verschwitzt und schon ein wenig abgekämpft, genoss ich ein paar stärkende Schlucke Tee. Der anstrengendste Teil der Tour stand uns noch bevor. Umso anstrengender der Weg wurde, umso lauter wurden auch die inneren Stimmen in mir: "Will ich da wirklich rauf?" Wäre es nicht besser jetzt schon umzudrehen?". Was sollte ich nur mit diesen Gedanken tun, die mich zusätzlich zu den körperlichen Anstrengungen belasteten? Ich atmete ein paar Mal tief durch und schüttelte die innerlichen Zweifel ab. Ich beschloss, mich in diesem Moment nicht auf diese Fragen einzulassen, sondern einfach weiterzugehen um ans Ziel zu kommen, denn ich wollte hinauf. So konzentrierte ich mich auf das Ziel und auf das Jetzt zugleich und setzte ich einfach weiterhin einen Schritt nach dem anderen.

Am Gipfel angekommen

Ein paar Stunden später waren wir oben. Wir waren sehr zufrieden. Ja, glücklich! Wir hatten unser Ziel erreicht. Meine Zweifel waren besiegt, die körperlichen Anstrengungen überwunden. Der Ausblick, die Sonne und die frische Luft entlohnten uns. Während der langen und genussvollen Abfahrt zurück ins Tal und am Weg zurück nach Hause hatte ich dann genug Zeit um über das Erlebte nach zu sinnen. 

Warum erzähle ich Ihnen diese Geschichte?

Ich sehe darin schöne Parallelen zum Thema "Streben nach Zielen". Aus einer Idee entsteht eine konkrete Absicht, danach wird ein Plan gefasst und eventuell ein Ziel formuliert. Mit der Aktion wird aus einem Gedanken Realität. Sobald es schwierig wird, tauchen zusätzlich zu den äußeren Anstrengungen auch innere Hürden oder Zweifel auf, die es einem nicht leichter machen. Gibt man nun auf? Geht man doch weiter? Ist man überhaupt am richtigen Weg, gar am richtigen Berg? Man kann sich und das Vorhaben nun von Grund auf hinterfragen, oder man kann einen Entschluss fassen und Schritt für Schritt weitergehen - egal in welche Richtung, hinauf oder hinunter.

Was hat das mit Coaching zu tun?

Ich frage mich nun: "Wäre ich alleine unterwegs gewesen, wäre ich dann auch auf dem Gipfel angekommen?" Ich weiß es nicht mit absoluter Sicherheit, aber ich bin mir sicher, dass die Versuchung die Tour im Moment des Zweifelns einfach frühzeitig abzubrechen wesentlich höher gewesen wäre. Genau hier ist auch der Link zum Coaching. Denn Coaching bietet Begleitung in diesen kritischen Phasen. Es bietet sinnbildlich gesprochen Raum, einmal durchzupusten, sich umzuschauen und auch zum Gipfel aufzuschauen, sein Vorhaben zu hinterfragen sowie neue Motivation zu finden... oder auch einmal umzudrehen.