7 Ideen für mehr Zufriedenheit in Ihrer Arbeit

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Leidenschaft und Freude sind großartige Zutaten für größere Zufriedenheit im Arbeitsleben. Ist es aber wirklich möglich so richtig, richtig glücklich mit seinem Berufsleben zu sein?



Und schon sind wir mitten im Thema, wo ich gleich etwas ganz Wichtiges loswerden möchte: Ich glaube, dass das Streben nach dem "Glück in der Arbeit oder durch sie" der falsche Ansatz ist. Glücksmomente sind wunderschön, aber für meinen Geschmack viel zu kurzweilig. Das Gefühl des Glücks verebbt leider genau so schnell wie es gekommen ist.

Diese Meinung teilen auch diverse Spezialisten, wie zum Beispiel der Psychoanalytiker Hans-Otto Thomashoff, der in dem Interview mit der Zeitung "Die Welt" erklärt, worin denn nun der Unterschied zwischen Glück und Zufriedenheit liegt (Link siehe Lesehinweis unten).

Da mir also auch hier die Nachhaltigkeit wichtig ist, geht es mir vor allem um dieZufriedenheit im beruflichen Alltag. Lassen Sie uns annehmen, dass Zufriedenheit im Beruf ein wichtiges und erstrebenswertes Ziel ist! Was würde das für Sie bedeuten und was braucht es dazu?

Wenn man die unterschiedlichen Expertenmeinungen quer-liest sind folgende Dinge besonders wichtig: gute soziale Kontakte, Selbstbestimmtheit, ein gewisses Maß an Sicherheit, Wertschätzung, Zeit und Aufmerksamkeit für das Wesentliche.

Sind das Dinge, die in Ihrem beruflichen Alltag Platz haben? Hoffentlich! Wenn Sie da noch etwas nachbessern könnten, dann könnten folgende Impulse für Sie hilfreich sein:


1. Die eigenen Talente und Leidenschaften kennen und einsetzen

Wenn Sie wissen was Ihnen Freude macht und worin Sie so wirklich, wirklich gut sind, haben Sie bereits die Nase vorne. Versuchen Sie doch mal diese Dinge vermehrt in Ihrem Job einzubringen. Jedes Unternehmen braucht Talente und Leidenschaft. Trauen Sie sich mal einfach darüber nachzudenken!


2. Dialog suchen

Ich kann den Einwand schon regelrecht hören: "Das ist in meinem Job nicht möglich!" oder "Sie sollten mal mit meinen Geschäftspartnern/Vorgesetzten sprechen. Die erklären mich für verrückt!". Ist es wirklich nicht möglich? Auch hier appelliere ich wieder an den/die Träumer/in in Ihnen: Denken Sie einfach mal darüber nach und versuchen Sie Gespräche mit den Personen zu führen, die Ihren Arbeitsalltag mitgestalten! Vielleicht wünschen sich genau die ja auch eine Veränderung?


3. Arbeitsbereiche klären

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie sich schon über alle Maße einbringen, dann ist es vielleicht Überbelastung unter der Sie leiden. Das ist übrigens auch eine der häufigsten Themen vieler meiner Kunden. Auch hierfür gibt es kein Universalheilmittel ABER ich beobachte nicht selten, dass in solchen Fällen unklare Arbeitsverhältnisse zu Grunde liegen. Sie sollten wissen, dass Überforderung ein Symptom aber keine Ursache ist. Jetzt heißt es einen Moment inne-halten und eine Neuverteilung des Work-loads vorzunehmen, die Probleme zu analysieren, Lösungen zu erarbeiten und damit beginnen Dinge ANDERS zu machen.


4. Verantwortung übernehmen

Nicht nur zu viel Arbeit sondern auch chronische Unterforderung ist ein Thema. Wenn also mehr in Ihnen steckt als Sie derzeit umsetzen können, dann suchen Sie sich Ihre Wunsch-Aufgabenbereiche. Kreieren Sie neue Tätigkeitsfelder. Überprüfen Sie, ob Sie sich wo anders einbringen könnten oder wollen! Sollte das in Ihrem Job nicht erwünscht oder möglich sein, was hält Sie davon ab, Ihr Talent dann eben anderorts einzusetzen?


5. Leidenschaft leben und Neues ausprobieren

Sollten Sie also liebend gerne Münzen sammeln oder Überlebenstrainings machen, dann müssen Sie ja nicht gleich Ihren Beruf wechseln und sich nur darauf konzentrieren, oder? Geben Sie sich aber bitte genügend Raum und Zeit für die Dinge, die Ihnen wichtig sind! Sollten Sie sich bezüglich Ihrer Leidenschaften noch nicht so sicher sein, DANN probieren Sie doch einfach mal ein paar neue Sachen aus! ich bin mir sicher, dass es Ihnen Spaß machen wird.


6. IHR Jour-fixe

Ein wöchtentlicher oder monatlicher Fixtermin ist eine bewährte Methode, die in sehr vielen Unternehmen zur Routine gehört. Mein Vorschlag an Sie: Gönnen Sie sich auch einen solchen Fixpunkt und vereinbaren Sie ein Jour-fixe mit sich selbst und/oder mit den Menschen, die Ihnen nahestehen. Nutzen Sie diesen Termin um über das zu sprechen und nachzudenken, was Ihnen (mehr) Freude und Zufriedenheit bereiten kann.

7. Das Ziel: "mehr Zufriedenheit"

Ja, auch "mehr Zufriedenheit", kann ein Ziel sein. Wichtig wäre dabei nur, dieses Ziel etwas genauer zu beschreiben, damit Sie es auch gut ansteuern können. Konkrete Ziele können generell ein guter Motor sein und den entscheidenden Unterschied machen. Nehmen Sie sich also konkrete Dinge vor und ziehen Sie sie durch! Sie werden sehen, dass sich etwas bewegen wird.


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