Die Walt-Disney-Methode

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Hinter dieser Methode verbirgt sich ein durchaus beeindruckendes und nützliches Kreativitäts-Tool, dass dem Anwender hilft sich über seine eigenen Gedankengrenzen hinwegzusetzen und Neuartiges zu schaffen.


"Wir wussten nie wer nun zu dem nächsten Meeting kommen würde"

Laut Robert Dilts, der als Entwickler der "Walt-Disney-Methode" gilt, sagten die Mitarbeiter des Schöpfers von Mickey Mouse, dass es so schien als würde er drei Persönlichkeiten in einer vereinen. Dilts kam ebenfalls zu diesem Schluss nachdem er Disney und seine Arbeit in den 90ern ausführlich untersucht und studiert hatte.

 

Zum einen war Disney ein "Visionär", der andere Menschen mit seinen Träumen regelrecht infizierte. Zugleich besaß er das ungemeine Talent Dinge auf den Weg zu bringen. Er war als auch der "Umsetzer" der wusste, wie man eine Vision auch auf den Boden bzw. auf die Leinwand bringt. Und irgendwie gab es dann auch noch einen dritten Walter und zwar den, der mit einem scharfen zweiten Blick die Dinge nochmals umkrempelte und die wesentlichen Lücken mit Brücken versah. Dieser "Optimierer" stellte sicher, dass auch alle offenen Punkte geklärt wurden und das beste Ergebnis umgesetzt wurde.

 

So beklagten sich die Mitarbeiter von Walt Disney dann durchaus manchmal - obwohl sie sehr gerne mit ihm arbeiteten - dass es ein wenig schwierig mit ihm sei, denn sie wüssten nicht welcher Walt nun gerade zum nächsten Meeting kommen würde.

 

Eine Sache der Perspektive

In diesem Sinn geht es bei der Walt Disney-Methode darum eine Sache aus diversen Perspektiven zu erörtern und bewusst mit den Inputs aus den verschiedenen Positionen zu jonglieren. Es kommen hierbei der Visionär, der Umsetzer und der Optimierer zu Wort und werden abschließend auch noch aus einer Meta-Position zusammengefasst. Besonders bereichernd ist es, sich auf jede Position voll einzulassen und so seinen Horizont zu erweitern.

 

Dream on!

Träumen Sie auch einmal mit dieser Methode! Das PDF zum Selbermachen kann dabei helfen... besonders dann, wenn Sie es für bestimmtes Projekt, Ziel oder Vorhaben verwenden. Nehmen Sie an in Bezug auf diese Sache wäre alles möglich... was wäre dann?


...oder Sie kommen bei mir im Büro vorbei und wir machen diese Übung gemeinsam. Es lohnt sich!